Pappnas-Photos - der etwas andere Hobbyphotograph

 

 

 

 

 

Ostsee und Mecklenburg-Vorpommern

 

Im April 2017 hatte ich das Glück, daß ich ein paar Tage an der Ostsee verbringen konnte. Gewohnt wurde in Zingst, in unmittelbarer Nähe zur See, und natürlich wurde auch der ein oder andere Ausflug gemacht. Wobei die Kamera natürlich mit dabei war.

Es waren wunderschöne Tage, und nachfolgend zeige ich einige Photos aus dieser Zeit.

 

 

 

Zingst

Die Halbinsel Zingst liegt am östlichen Ende der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an der Ostsee und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern, Landesteil Vorpommern.

Im Jahr 1993 wurde die neue Seebrücke Zingst am Hauptübergang neben dem Kurhaus eröffnet. Seit Juni 2013 befindet sich am Ende der Seebrücke eine Tauchgondel. Mit ihr ist es möglich, drei Meter unterhalb der Wasseroberfläche stationär die Ostsee zu erkunden. Ein relativ teures Vergnügen, das sich meiner Meinung nach nicht wirklich lohnt.

 

 

 

 

 

 

Barth

Barth liegt am südlichen Ufer der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Ab 1369 gehörte Barth zum Herzogtum Pommern.  Nach dem Dreißigjährigen Krieg gehörte Barth zu Schwedisch-Pommern. Seit 1991 wurde der historische Stadtkern gründlich saniert.

Ein typischer Bau der Norddeutschen Backsteingotik ist die St.-Marien-Kirche in Barth. Die Grundsteinlegung der Marienkirche fand vermutlich um das Jahr 1250 statt. Mit Vollendung des Turmbaues war die Kirche allerdings erst 200 Jahre später fertig. Die Marienkirche ist eine sechsjochige, dreischiffige Hallenkirche mit einem 80 Meter hohen Turm. Zwischen 1992 und 1996 erfolgte die letzte Renovierung der Kirche – ein Eimer Farbe, hier und da gut positioniert, würde der Kirche aber mittlerweile wieder guttun. 

 

 

 

 

 

 

Prerow

Prerow liegt ebenfalls auf dem Darß und ist Seebad.

Die Seemannskirche wurde 1726–1728 im Fachwerkstil gebaut. Zwischen 1740 und 1830 wurde sie in eine Backsteinkirche umgebaut. Der Kirchturm in Holzbauweise stammt aus dem Jahr 1727.

Zur Ausstattung der Kirche gehören zahlreiche Modellschiffe aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Es handelt sich um Votivschiffe, die aus Dankbarkeit für Rettung aus Seenot der Kirche gestiftet wurden. Die spätbarocke Taufkapelle wurde 1740 erstellt und 1753 farblich im Barockstil gestaltet.

 

 

 

 

 

 

 

Schloß Güstrow

Südlich von Rostock in Mecklenburg-Vorpommern liegt das Schloss Güstrow in der Stadt Güstrow, einer der bedeutendsten Renaissancebauwerke Norddeutschlands. An Stelle des heutigen Schlosses existierte bereits eine slawische Burganlage, ab 1558 entstand das heutige Schloß.

Ab ca. 1800 erfuhr das Schloß verschiedene Nutzungen, die ihm und der Einrichtung nicht unbedingt gut taten: als Kriegslazarett, Landesarbeitshaus (hier wurden nach der Bauernbefreiung „nicht versorgte Personen“ untergebracht), später wurde das Schloss in ein Altenheim umgewandelt. Im Rahmen dieser Nutzungen wurde die alte, prachtvolle Ausstattung vielfach umgebaut oder auch zerstört.

Der Schlosspark im Stil eines Renaissancegartens wurde restauriert und gehört zu den seltenen Beispielen einer solchen Gartenanlage in Deutschland.

Seit 1972 ist das Schloss Güstrow Museum für norddeutsche Kunst des Mittelalters, Jagd- und Prunkwaffen und zeitgenössische Kunst und ist einer der Standorte des Staatlichen Museums Schwerin.

Leider wurde in den letzten Jahren offensichtlich nicht allzu viel am Schloß und seiner Bausubstanz getan, so daß es jetzt sanierungsbedürftig ist; die Bauarbeiten sollen ab 2017 beginnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Peenemünde

Das Historisch-Technische Museum Peenemünde (HTM) befindet sich seit 1991 in der Bunkerwarte und dem Areal des ehemaligen Kraftwerks in Peenemünde auf der Insel Usedom. Bunkerwarte und Kraftwerk gehörten zur Heeresversuchsanstalt Peenemünde (HVA) und der Erprobungsstelle der Luftwaffe „Peenemünde-West“. Diese wurde insbesondere durch die zwischen 1936 und 1945 entwickelten Raketen und anderen Flugkörper unter Wernher von Braun bekannt.

Am beeindruckendsten habe ich dort die Preispolitik im HTM empfunden: wer meint, mit dem Eintritt sei alles abgegolten, irrt gewaltig: will man auf die Dachterrasse, so wird ein weiterer Euro für den Aufzug fällig – und einen anderen Weg hinauf gibt es nicht… Es geht mir nicht um den einen Euro, aber man könnte schon vorher darauf aufmerksam machen, daß im Innern weitere Kosten entstehen, dann ließe sich mancher Ärger vermeiden. Und wie ein Blick in das in der Halle ausliegende Gästebuch zeigte, stehe ich mit meiner Meinung nicht alleine da!

 

 

 

 

 

 

 

 

Bad Doberan – Münster

Bereits 1171 stand hier das erste mecklenburgische Kloster. Um 1280 begann der Bau des heutigen, gotischen Klosters, 1368 wurde die Klosterkirche geweiht. Das Doberaner Münster war bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts die Klosterkirche des Zisterzienser-Klosters Doberan. Das Münster, eigentlich St. Marien, war auch die wichtigste landesfürstliche Grablege im Mittelalter.

Das Münster gehört zu den wichtigsten hochgotischen Backsteinbauten im Ostseeraum und beherbergt zahlreiche Kunstschätze und Grabmäler, u.a. das von Grabmal der Königin Margarete von Dänemark, des Herzogs Adolf Friedrich I. und seiner Frau Anna Maria von Ostfriesland, des Herzog Johann Albrecht und seiner Frau Prinzessin Elisabeth von Sachsen-Weimar-Eisenach und die Grabtumba Albrecht III. und Gemahlin Richardis