Pappnas-Photos - der etwas andere Hobbyphotograph

 

 

rund um den Dom

 

Der Kölner Dom ist die Kirche schlechthin, nicht nur für Köln, sondern sicherlich auch weltweit. Übertroffen wird sie wohl nur vom Petersdom in Rom.

Die Grundsteinlegung erfolgte 1248, gegen Ende des 15. Jahrhunderst wurden die Bautätigkeiten eingestellt. Die Truppen Napoleons nutzen das bereits fertiggestellte Kirchenschiff u.a. als Pferdestall, ehe 1863 der Weiterbau begann. 1880 wurde der Dom dann vollendet. Was nicht ganz richtig ist, denn am Dom wird immer noch gebaut, immer wieder gibt es Teile zu erneuern und auszuwechseln.

Ist heute der fertiggestellte Dom das Wahrzeichen der Stadt, so war es bis zu seiner Vollendung der auf dem Südturm stehende Domkran.

 

1164 brachte der damalige Erzbischof von Köln  und Kanzeler des Reiches, Rainald von Dassel, aus Mailand die Gebeine der hl. Drei Könige mit, die in einem etwa zwischen 1190 und 1225 entstandenen prachtvollen Schrein ausgestellt sind.

 

Im 2. Weltkrieg wurde der Dom von etlichen Bomben getroffen, überstand den Krieg jedoch weitgehend unbeschadet. Es wird berichtet, daß nach den Bombenangriffen viele Kölner zuerst nachschauten, ob der Dom noch stand, bevor sie sich um ihre eigene Wohnung kümmerten.

Die vielfach kolportierte Geschichte, die Alliierten hätten den Dom absichtlich geschont, gehört allerdings ins Reich der Fabel: mit der damaligen Waffentechnik konnte man ein solches Ziel gar nicht aussparen.

 

Ich bin absolut nicht abergläubisch, aber einen habe ich doch: wenn am Dom nicht mehr gebaut wird geht die Welt unter. Und daran glaube nicht nur ich, sondern viele Kölner...

 

 

 

 

am Dom

 

 

 

nachts am Dom