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Enthüllt – Berlin und seine Denkmäler

 

In einer der bedeutendsten und besterhaltenen Festungen der Hochrenaissance in Europa, der Zitadelle Spandau, befindet sich seit April 2016 im dortigen ehemaligen Proviantmagazin die Dauerausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“.

Die hier gezeigten Exponate sind, bis auf vier, die Originalstandbilder/-denkmäler. Allerdings hat, verständlicher Weise, auch hier der „Zahn der Zeit“ in Form von kleinen bis großen Beschädigungen genagt. Gezeigt werden u.a. das 1898 bis 1901 errichtete Denkmalensemble der Siegesallee mit seinen brandenburgisch-preußischen Herrschern, der „Zehnkämpfer“ von Arno Breker und der Kopf des monumentalen Lenin-Denkmals, das früher am heutigen Platz der Vereinten Nationen, damals noch Leninplatz, in Berlin-Friedrichshain stand.

Auch zu sehen ist hier die „Ewige Flamme“ von Lothar Kwasnitza, die zu Zeiten der DDR in der Neuen Wache aufgestellt war.

Desweiteren gibt es hier ein Modell der „Großen Halle“ zu sehen – jener Halle, die Albert Speer im Rahmen der Neu- und Umgestaltung Berlins zu „Germania“ als Welthauptstadt der Nationalsozialisten im Auftrag des Führers bauen sollte. Um den architektonischen Größenwahn, dem diese Halle entsprungen ist, zu verdeutlichen ist neben diesem Modell ein im gleichem Maßstab gehaltenes Modell des Brandenburger Tores zu sehen – wenn man es denn sieht, denn es ist gegen die „Große Halle“ nahezu verschwindend klein...