Pappnas-Photos - der etwas andere Hobbyphotograph

 

 

 

Bücker-Werke

 

Bücker-Flugzeugbau war ein deutscher Hersteller von Sport- und Schulungsflugzeugen. Nicht so groß und bekannt wie Junkers oder Dornier, Heinkel oder Messerschmidt, aber viele Flugzeuge dieser Marke fliegen heute noch und wurden noch lange nach dem Krieg in Lizenz nachgebaut.

Ursprünglich in Berlin-Johannisthal ansässig, siedelte das Unternehmen 1935 nach Berlin-Rangsdorf um, wo es bis zum Ende des Krieges blieb. Mit dem Ende des Krieges kam auch das Aus für die Bücker-Werke. Das Gelände wurde ab dem 22. April 1945 von der russischen Armee genutzt.

Heute verfallen die noch erhaltenen Bauwerke zusehends, allerdings hat sich zwischenzeitlich der "Förderverein Bücker-Museum Rangsdorf e.V." gegründet, der sich aufopfernd um den Erhalt kümmert.

 

Die Geschichte schrieb hier übrigens eine kleine Randnotiz: vom Flugplatz der Bücker-Werke in Berlin-Rangsdorf startete Claus Schenk Graf von Stauffenberg zum Führerhauptquartier "Wolfsschanze", um das Attentat des Deutschen Widerstandes am 20. Juli 1944 durchzuführen, und landete dort auch wieder.